ein Projekt der Stadt Bielefeld

Jetzt gilt’s! Einbahnstraßenregelungen

Einbahnstraße (one way) and bicycle sign

Die erste Testphase für die Fahrradstraße Ehlentruper Weg – Rohrteichstraße ist am 26.10.2022 gestartet. Ab dem 26.10.2022 ist die Einfahrt in die Rohrteichstraße bzw. in den Ehlentruper Weg von der August-Bebel-Straße, der Teutoburger Straße und der Prießallee für Kfz NICHT möglich. Fahrradfahrende – und selbstverständlich Fußgänger*innen – können weiterhin beide Richtungen der Hauptroute nutzen.

Ihre Erfahrungen mit der veränderten Verkehrsführung sind uns wichtig. Hier finden Sie eine Karte, auf der Sie uns mitteilen können, wie es aktuell auf der Fahrradstraße Ehlentruper Weg – Rohrteichstraße läuft. Was ist gut, was klappt noch nicht, wo können wir gegebenenfalls nachbessern.

Durch die Einbahnstraßenregelungen für Pkw und Co. möchten wie prüfen, ob diese Art der Verkehrsführung geeignet ist, den Durchgangsverkehr zu reduzieren und die Route insgesamt für alle Verkehrsteilnehmenden sicherer zu machen. Aus diesem Grund werden vor, während und nach der Testphase Daten erhoben und ausgewertet.

Kommentare

  1. Lynn Maike Romnov sagt:

    Wieso macht man nicht auf einer Seite der Straße komplett die Parkplätze und streicht sie auf der anderen Straßenseite. So sind mehr Parkplätze möglich und gleichzeitig ein gerade Durchfahren von Autos und Fahrradfahrern.

    • Roland Thomas sagt:

      Selten habe ich eine dermaßen schwachsinnige Verkehrsregelung gesehen. Wer denkt sich so etwas aus und wird dafür auch noch bezahlt? Die Straßen rund um die Priessallee und den Ehlentruper Weg sind alle eng und von Autos gesäumt. Ich fahre Müllwagen beim Umweltbetrieb. Durch diese Regelung zwingt man mich, diese ganzen engen Straßen wieder und wieder zu durchfahren, weil ich den Ehlentruper Weg alle paar Meter nur in einer Richtung befahren darf. Und die Richtung ändert sich ständig!!! Als ich dort heute mit dem Müllwagen fahren musste, stand ich permanent vor Einbahnstrassenschildern. Solche Regelungen sind ein Schildbürgerstreich, völlig unüberlegt und ein Ärgernis für alle Autofahrer. Ich verstehe den Hintergrund, aber die Umsetzung katastrophal.

      • Katerina sagt:

        Einfach Katastrophe, wer hat denn sowas gedacht??Wie sind Bewohner und sind voll durcheinander seit dem…

      • Nummer 74 sagt:

        Ihr Ärger ist verständlich, aber all diese Maßnahmen sind eben ganz absichtlich ein Ärgernis. Wenn Sie hier regelmässig fahren kennen Sie ja auch den bisherigen Status; mal ehrlich, die Passage zwischen Fröbel- und Diesterwegstrasse war auch ganz ohne Einbahnstrassenregelung immer nur in eine Richtung gleichzeitig befahrbar, für Sie mit ihrem Müllwagen wahrscheinlich auch bisher maximal in Schrittgeschwindigkeit. Und auch auf dem Rest vom EW haben Sie bisher sicher schon bisher mehr als einmal festgestellt, dass hier nix anderes mehr durchgeht sobald Sie ihre Arbeit tun (müssen).

        An einer Stelle bin ich aber auf Ihrer Seite: für Sonderfahrzeuge wie Müllwagen sollten ähnliche Ausnahmen gelten wie für Rettungswagen, die Einbahnstrassen jetzt schon im Einsatzfall entgegen der Fahrtrichtung befahren dürfen. Schliesslich sind wir alle auf diese Dienste angewiesen, und wir alle müssen die Kosten für Ihre Umwege bezahlen.

        ICH will daher AUCH, dass Sie ihre Arbeit schnell und effizient verrichten können.

        An dieser Stelle übrigens mal Danke für Eure Arbeit. Das wird jetzt hier nochmal nervig, aber jede Umstellung ist erstmal nervig.

      • Andreas sagt:

        Also, laut § 35 Abs. 6 StVO dürfen Fahrzeuge der Müllabfuhr Einbahnstrassen entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung befahren. Das Problem lässt sich also lösen.

    • So gesehen. . . sagt:

      Die Antwort ist schlicht und einfach: Das zwingt rasende Autofahrer ihre überhöhte Geschwindigkeit zu reduzieren.

  2. Der Anwohner, der Rad und Auto fährt sagt:

    Tag 1 der ersten Testphase ist um.
    Einige Anmerkungen aus meinen Beobachtungen und Erlebnissen von heute:

    Warum werden jetzt Ladezonen eingerichtet, in denen Parkverbot gilt?
    Warum einige dieser Bereiche zeitlich begrenzt, andere nicht?
    Wann werden alle Maßnahmen eingerichtet sein, da dass zu sehen ist, wie es am Ende wirklich aussieht?

    Warum werden in der Mittelstraße, wo zur Zeit der halbe Parkstreifen mit Polkern abgesperrt und keine Fahrradständer montiert wurden, nicht Parkplätze in Schrägaufstellung angelegt werden?

    Werden die neuen Verkehrsführungen und Durchfahrtsregelungen ähnlich streng überwacht wie an Baustelle am Adenauerplatz?
    Werden sich Müllabfuhr und Straßenreinigung auch an die Einbahnstraßen-Regelung halten (können)?

    Die Beschilderung Im Bereich Bielstein-/ Rohrteichstraße ist unübersichtlich und verwirrend.

    Wir fahren jetzt einen Umweg zwischen 800 bis 1500 m um unser Haus zu erreichen…

    Ich bin gespannt, wie es weitergeht…

  3. Anonym sagt:

    Das Schild für die Fahrradstraße wird zu Beginn des Ehlentruper Weg (Ecke Otto-Brenner-Str.) wird schön von einem Zone 30 Schild verdeckt. Das Schild Fahrradstraße wurde höchstens 1m hinter dem Zone 30 Schild aufgestellt, wie soll man das denn sehen, wenn man da langfährt?
    Das ist leider Sinnbild der Arbeitsweise der Stadt Bielefeld. Genau so wie diese unsinnige Einbahnstraßen-Regelung, welche übrigens erst nach der Einfahrt auf das MoBiel Gelände greift. Komisch, ob es da wohl einen Zusammenhang gibt??Finde ich persönlich auffällig… Den Anwohnern den Weg und das Parken vor der Haustür zu erschweren aber wenn es dann um Firmen, die der Stadt angehören, geht, da sollte man natürlich hinkommen, ohne unsinnige Umwege fahren zu müssen. Ich hoffe, dass Kritik, die hier geäußert wird, sich auch zu Herzen genommen wird und man nicht befürchten muss, dass dieser Zustand der momentan herrscht einfach zu 100% übernommen wird.

  4. Monika G. sagt:

    Ein autofreies Leben ist eine schöne Illusion. In einem dicht besiedelten Wohngebiet wie in der östlichen Innenstadt leben nicht nur Radfahrer:innen, sondern auch Menschen, die ein Fahrzeug schlichtweg brauchen, um zur Arbeit zu fahren. Inzwischen ist ein Parken ab 18 Uhr so gut wie unmöglich. Es müssen dringend Parkplätze erhalten statt abgeschafft werden. An ein langsames Fahren hinter Radfahrern hat sich hier jeder gewöhnt und ein solches Einvernehmen ist durchaus zumutbar – sowohl den Radfahrern als auch den Autofahrern. Würde die Stadt das Geld für unbrauchbare Verkehrsexperimente in die Hand nehmen und in die Verbesserung (auch der Finanzierbarkeit) des ÖPNV stecken, wäre vielen Menschen geholfen.Würde das zukünftig in großem Stil gemacht, hätten wir eines Tages die autofreie Stadt.

  5. Alex sagt:

    Ich verstehe die Intention des Projekts und begrüße Lösungen die zu mehr Sicherheit führen könnten.

    Wir bemerken, dass es in den ersten zwei Tagen seit Einführung der Einbahnstraßen deutlich ruhiger geworden ist. Mit den Einbahnstraßen kann ich persönlich sehr gut Leben auch wenn teilweise krasse Umwege Zustände kommen können wie zum Beispiel aktuell aufgrund der Baustelle in der Diesterwegstraße.

    Unverhältnismäßig empfinde ich die Parksituation, diese ist aktuell noch nicht eindeutig erkennbar geregelt. In unmittelbarer Nähe zu unserem Haus wirkt es aktuell so, als wenn ein Großteil der Parkplätze entfallen würden. Ich wohne seit einigen Jahren im Ehlentruper Weg und kenne die Situation hier nur allzu gut, die schon zuvor alles andere als gut war.

    Ich selber bin Pendler und nutze bei jeder Gelegenheit öffentliche Verkehrsmittel, dennoch sind wir auf unser Auto angewiesen. Meine Frau arbeitet im Dreischichtdienst und ich kann aus unterschiedlichen Gründen nicht jede Reise mit dem Zug antreten.
    Wir sind besorgt, wie wir in Zukunft z.B. unsere Einkäufe vor der Haustür ausladen sollen (aufgrund des absoluten Halteverbots), wie weit wir morgens um 5 durch die Dunkelheit zu unserem Auto laufen müssen.

    Aktuell fühlt es sich nicht nach einer idealen Lösung an. Um ein Problem zu lösen, werden weitere Probleme geschaffen die sich auf ein noch größeres Umfeld verlagern als zu vor.

  6. Jan sagt:

    Ich frage mich ob hier jemand an die Anwohner gedacht hat. Gegen eine Einrichtung einer Fahrradstraße und Einbahnstraßen ist nichts einzuwenden. Jedoch ist es bei der eh schon angespannten Parkplatzsituation aus meiner Perspektive unmöglich Parkplätze zu streichen. Es müssen eher mehr Parkplätze für Anwohner geschaffen werden. Ein halbstündiges im Kreis fahren um einen Parkplatz zu finden, ist weder gut für die Sicherheit der Radfahrer noch für die Umwelt. Hier muss dringend was passieren, ansonsten muss man sich als Anwohner ernsthaft mit einem Umzug beschäftigen. Aktuell nicht zumutbar.

    • Nummer 74 sagt:

      Okay, aber wo sollen diese zusätzlichen Parkplätze hin? Der EW ist rechts und links komplett bebaut und war bisher bis auf wenige Passagen beiderseits mit Parkplätzen ausgestattet.

      Einige Häuser könnten evtl. ihre Vorgärten platt machen und da selber parken, solche Ansätze habe ich hier und dort in der Vergangenheit schon beobachtet. Aber ob das der grosse Befreiungsschlag wird?

      Machen wir dann als Nächstes den Krankenhaus- oder Ostpark platt und bauen da ein Parkhaus hin? Öffnen wir ab 18°° die Schulhöfe der Fröbel- und der Kuhloschule für Anwohnerparken? Oder kommt ein Parkhaus auf den Ostmarkt und es gibt halt keinen Ostmarkt mehr?

      Ich fände es auch wünschenswert, wenn hier jeder einen ordentlichen Parkplatz hätte und ich nicht ständig fremde Leute aus meiner Einfahrt verscheuchen müsste. Alleine um mir diese Konfrontationen zu ersparen (ich hab da nämlich auch keine Freude dran) würde ich jedem seinen Anwohnerparkplatz gönnen. Aber irgendwo muss der Platz dafür halt herkommen. Die neuen Häuser hinter / vor der Priessallee haben damals eine Tiefgarage bekommen, die Bauherren haben die Situation hier damals schon korrekt erkannt.

  7. Karl-Hermann Böker sagt:

    Heute ca. 15:10 Uhr: Ich fahre mit dem Fahrrad vom Hartlager Weg in Richtung Otto-Brenner-Straße. Auf dem kurzen Einbahnstraßenstück kommt mir kurz vor der Harrogate Allee, also bereits im Einbahnstraßenbereich, ein Auto entgegen. Ich blockiere den Weg und sage der Fahrerin, dass dies jetzt eine Einbahnstraße ist. Sie entschuldigt sich und fährt weiter.
    Heute ca. 17:00 Uhr: Fast dieselbe Situation wie zuvor. Die Autofahrerin hört sich an, dass sie die Einbahnstraßenregelung nicht beachtet hat. Sie bedankt sich und fährt weiter.
    Dies kurze Einbahnstraßenstück zwischen Harrogate Allee und Hartlager Weg ist ein Witz und wird nicht beachtet. Wer schaut sich denn noch die Schilder an, wenn er täglich diese Strecke gefahren ist? Wer bemerkt überhaupt, dass neue Schilder aufgestellt wurden? Und wer sieht überhaupt ein, dass er oder sie nun diese hundert Meter nicht fahren darf und stattdessen durch eine verkehrsberuhigte Zone (Harrogate Allee mit Berliner Kissen) fahren muss?
    Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich begrüße den Plan, den Ehlentruper Weg zu einer Fahrradstraße zu machen, ausdrücklich.

  8. Anonym sagt:

    Bitte ermöglichen Sie den Anwohnern des Ehlentruper Wegs auf der Höhe zwischen Diesterwegstraße und Fröbelstraße den Erwerb eines Parkausweises. Es war es schon zuvor schwierig, einen Parkplatz in der Nähe unseres Hauses zu finden. Durch den Wegfall der Parkplätze im Ehlentruper Weg müssen wir nun endlose Runden durchs Viertel drehen, um einen Parkplatz zu finden. Zugleich sind in der Diesterwegstraße jede Menge Parkplätze frei, die wir nicht nutzen können, weil wir keinen Parkausweis kaufen dürfen. Die Parkzone endet im Ehlentruper Weg ja ab der kreuzenden Diesterwegstraße.

    • Ein Bewohner sagt:

      Schön wäre es, wenn in den betreffenden Straßen nur noch für Anwohner mit Parkausweis das Parken erlaubt wäre. Aktuell verstopfen noch zu viele Angestellte und Besucher des Krankenhauses die viel zu knappen Parkmöglichkeiten. Davon ab, sind die Kfz-Zulassungen in Deutschland gestiegen. Kann man blöd finden, ist aber so und das aus Gründen. D.h. die Bürger brauchen bessere Straßen und mehr Parkfläche und keine ideologische Erziehungs- und Verbotspolitik. Politik muss es den Bürgern recht machen und nicht der Bürger der Politik.

      • Nummer 74 sagt:

        Hier fehlt aber schlicht der Platz, damit jeder sein Auto an der Strasse nahe der Haustür abstellen kann. In der Regel sind die Grundstücke hier maximal 2.5 Autos lang, beherbergen aber mehr als 2 Haushalte. Selbst wenn man also ganz streng jedem Haus seinen persönlichen Bordstein für Anwohnerparkplätze reservieren würde, würden immer noch zu wenig Plätze da sein.

        Es funktioniert schlicht nicht mehr, sich auf öffentlichen Parkraum zu verlassen. Dafür wohnen hier einfach zu viele Leute mit Auto, aber ohne Garage oder Stellplatz auf dem eigenen Grundstück.

        Wir sind nicht mehr der verschlafene Randbereich, wir sind Innenstadt. Leider mit allen dazugehörigen Problemen.

      • Lemmy_7 sagt:

        Für das von Ihnen korrekt erkannte Problem (Zunahme privat genutzter KFZ) gibt es meines Erachtens nach zwei Lösungen:

        1.) mehr Parkfläche und mehr Fahrspuren bauen. Diese erfordern Platz. Der Platz in der Stadt ist endlich (und momentan schon sehr knapp, wie man sieht). Ist kein Platz mehr da, muss man anfangen, Flächen umzuwidmen (Parks, Grünstreifen, Wohnhäuser, etc.).

        2.) das Problem bei der Wurzel packen und dafür sorgen, dass weniger Wege mit dem KFZ zurückgelegt werden und dass Menschen ihr KFZ wieder abschaffen. Dies würde bedeuten, dass der Flächenverbrauch zurückgeht, die Parksituation für die verbleibenden KFZ wieder entspannter wird und alternative Verkehrsmittel (ÖPNV, Fahrrad, zu Fuß Gehen) mehr Platz eingeräumt werden kann. Dies wäre die Verkehrswende, zu der sich viele Städte und Gemeinden bekannt haben.

  9. . sagt:

    An alles wurde gedacht,nur nicht an die Anwohner…

    Wir haben die Einfahrtstrasse und Fahrradstrasse verstanden und akzeptiert.
    Warum müssen aber so viele Parkplätze gestrichen werden?
    Wir sind berufstätig, haben 2 Kinder,es war vorher schon immer stressig mit dem parken.
    Hinzukommt,dass die Anwohner für den Bewohnerausweis weiterhin zahlen müssen,obwohl es keine Parkplätze gibt.

    Für die Testphase bringt man keine 100 Schilder an,also braucht man die Bürger nicht hinhalten.

    Tun Sie uns Anwohnern was gutes und geben Sie uns bitte unsere Parkplätze zurück…

  10. Anwohnerin Ehlentruper Weg (zwischen Prießallee und Otto-Brenner-Straße) sagt:

    Hinterfragung der Fahrradstraße, Einbahnstraßenregelung und Parkplatzsituation

    Als Anwohnerin des Ehlentruper Wegs (zwischen Prießallee und Otto-Brenner-Straße), Radfahrin, Fußgängerin und Autofahrin, stelle ich grundsätzlich die Fahrradstraße zwischen Prießallee und Otto-Brenner-Straße infrage.
    Es war vorher schon Potenzial für genug Platz, um allen Vekehrsteilnehmenden eine angenehme Option bieten zu können. Meiner Meinung nach, hätte es anders geregelt werden können und wurde es in der Vergangenheit bereits. Es gibt auf beiden Seiten einen sehr breiten Fußgängerweg. Auf einer Seite (Fahrtrichtung Prießallee) sogar einen abgegrenzten Fahrradweg. Es wäre auch genug Platz den ehemaligen Fahrradweg (Fahrtrichtung Otto-Brenner-Straße) wieder zu etablieren. Schlechte Beschilderung hätte kostengünstig verbessert werden können (jetzt ist es ein Schildetwald) Nun gut, das ist scheinbar nicht gewollt, wird also irgdnwie Platz verschenkt. Vorallem Richtung Prießallee. Zusätzlich haben ich mich als Fahrradfahrerin in diesen Abschnitt nie beschränkt oder gefährdet gefühlt. Als laut habe ich den E-Weg (hier) nie empfunden).

    Darüber hinaus, hinterfrage ich die doch sehr gestückelte Einbahnstraßenregelung des Ehlentruper Wegs (zwischen Prießallee und Otto-Brenner-Straße). Das man von keiner der beiden großen Hauptvekehrstraßen auf den E-Weg einbiegen kann ist für mich als Anwohnerin fragwürdig und lästig. Gerade das man bis nach dem Bahnübergang, kommend von der Otto-Brenner-Straße, noch in den E-Weg fahren kann ist verwirrend. So werden die kleinen Stichstraßen nun mehr befahren und man kann schlecht drehen und gefährdet somit wiederum Fahrradfahrende.
    Ich bin wahrlich keine Expertin auf dem Gebiet, aber eine durchgehende Einbahnstraße (von welcher Richtung auch immer) und/oder nur Anlieger und Lieferverkehr frei, oder irgendeine zeitliche Beschränkung, wäre meiner Meinung nach weniger kompliziert und angenehmer für die Anwohnenden des E-Wegs und der Anwohnenden der kleineren Stichstraßen.

    Die Parkplatzsituation ist für Anwohnende zusätzlich komplizierter geworden. Die ganze Seite Richtung Otto-Brenner-Straße ist nun absolutes Halteverbot. Auch wenn ein kleines Stück auf der anderen Seite dazu kam, ist dies nur ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein. Mal sehen wie chaotisch es bei den nächsten Schneebergen wird..

    Alles natürlich sehr subjektiv betrachtet.

  11. Friederike sagt:

    hallo, wir wohnen in der jüngststrasse und verstehen die Verkehrsführung nicht. die Schilder sind widersprüchlich und die Verwirrung ist groß. fakt ist, in unserer strasse ist jetzt schon wesentlich mehr Verkehrsaufkommen zu spüren, der parkdruck wächst und die strasse ist viel zu eng, um von beiden Seiten befahren zu werden. das macht auch die Situation an den Kreuzungen bzw. der gabelung total gefährlich. einer muss ständig auf den Gehweg ausweichen, das ist kein Zustand. 🙁 was kann man da machen?

  12. Kopfschüttler sagt:

    Der Versuch hat jetzt schon gezeigt, dass meine Erwartungen erfüllt wurden. Fahrradspinner, die sich als Hilfspolizei aufspielen und Autofahrer anhalten und belehren. Fahradspinner, die provokativ langsam vor den Autos herfahren um ihre vermeintliche Überlegenheit zu demonstrieren. Statt gegenseitiger Rücksichtsnahme, die es gebraucht hätte wurden die radikal-militanten Fahrrad-Rambos in ihrer irrsinnigen selbstüberschätzenden Denkweise noch bestätigt und genau so führen sie sich jetzt auch auf..
    Dieser Unsinn muss gestoppt werden und zwar schnellstmöglich. Das Fahrrad ist ein Sportgerät, kein Verkehrsmittel. Der Umstieg aufs Fahrrad ist eine fortschrittsverachtende Rückentwicklung. Was wir brauchen sind umweltverträgliche Antriebe, ein Downsizing der Autos auf eine sinnvolle Größe, vernünftige und bezahlbare Nahverkehrs- und Carsharing Konzepte, aber nicht Rückschritt in die 20er Jahre des letzten Jahrhunderts.

    • Lemmy_7 sagt:

      Auf Ihre sonstigen Entgleisungen gehe ich jetzt mal nicht ein, beantworten Sie mir doch bitte folgende Frage: Ich lege 90% meiner Wege mit dem Fahrrad zurück, auch teilweise Wege über 25km. Bisher klappt das sehr gut. Inwiefern ist das Fahrrad kein Verkehrsmittel, wenn es doch Realität ist, dass viele es so nutzen? Es gibt viele Städte, in denen über 50% der Wege mit dem Rad zurückgelegt werden. Wie soll das gehen, wenn das Fahrrad doch ein reines Sportgerät sein soll? Ihre Aussage geht vollkommen an der Realität vorbei.

      Sie sind für Downsizing von Autos? Schrumpfen Sie doch das Auto mal ganz weit, lassen Sie die Kabine weg und reduzieren Sie es um zwei Räder – dann sind Sie vom Fahrrad nicht so weit weg…

      • Kopfschüttler sagt:

        Vielen herzlichen Dank Lemmy, mit Ihrer Aussage bestätigen Sie einmal mehr, dass meine sogenannten Entgleisungen gerade auf Sie zu 100% zutreffen.
        Es geht nur miteinander. Und das ist mit Fahrrad Fanatikern wie Ihnen genau so wenig möglich wie mit Auto Fanatikern.

    • Sicher_für_alle sagt:

      Wer bitte entscheidet, was ein Verkehrsmittel ist und was nicht? Sie?
      Das, was Sie als “Belehrung” ansehen, ist der Versuch von Kommunikation.
      Da diese aber meist von Autofahrern nicht gewünscht wird, wählen Radfahrer und auch Fußgänger zunehmend die Alternative: man spart sich die Beschimpfung durch Autofahrer, macht ein Foto oder auch mehrere, und erstattet Anzeige über eine der verfügbaren Plattformen.
      Das ist ja offensichtlich das, was Ihnen lieber ist?

      • Kopfschüttler sagt:

        Nein! Was ich möchte ist, dass Polizei und Ordnungsamt den Ehelntruper Weg und die angrenzenden Straßen sehr regelmäßig kontrollieren und jeden Verstoß, von Fußgängern, Radfahrern und Autofahrern sanktionieren. Das Denunziantentum stört mich genauso sehr wie das Aufspielen einiger als Hilfspolizei.

    • Anwohner sagt:

      Zu Ihren Kritikpunkten:

      Sie sprechen von einem Rücksichtsvollen Miteinander, verkennen aber die inhärente Ungleichheit zwischen Autos und Fahrrädern. Ein Auto wiegt 1,5 Tonnen und mehr. Ein Fahrrad mit Fahrer gerundet 100kg. Die Gefährdung die von Autofahrern auf Radfahrer ausgeht ist also ungleich höher als anders herum. Deswegen halte ich eine Trennung beider Verkehrsteilnehmer für durchaus sinnvoll. Zumal das ja auch nicht für den gesamten Stadtbereich gilt, sondern nur für diese eine Strecke. Der Großteil der Straßen bleibt für Autos bevorzugt ausgelegt.
      Und bevor Sie es bei mir auch mit einem ad hominem Argument probieren: ich bin auch einer der „Spinner“ (danke für die Beleidigung, soviel zum entspannten Miteinander) der Autofahrer anhält und sie auf die neue Regelung aufmerksam macht. Und zwar aus folgenden Gründen: 1. Ich verstehe, dass man die neue Regelung übersieht wenn man die Strecke seit längerer Zeit oft benutzt. Freuen Sie sich doch, dass ich sie anhalte und freundlich auf die neue Regelung hinweise bevor die Polizei es tut. 2. Je schneller sich die neuen Regelungen rumsprechen, desto sicherer und weniger chaotisch wir das ganze.
      Ich habe außerdem auch als Anwohner ein Auto, kann also auch die Autofahrerperspektive nachvollziehen.
      Dass, das Fahrrad ein reines Sportgerät ist, ist wohl ziemlicher quatsch. Das werte ich mal als Provokation.
      Bei Ihren letzten Punkten stimme ich Ihnen zu. Wir brauchen auch umweltverträgliche Antriebe, ein Downsizing der Autos auf eine sinnvolle Größe, vernünftige und bezahlbare Nahverkehrs- und Carsharing Konzepte. Aber das Fahrrad ist das energieeffizienteste Verkehrsmittel überhaupt, es ist klein und wird durch E-Antriebe auch immer zugänglicher und vielseitiger z.B. als Lastenrad. Warum sollten wir darauf verzichten?

  13. Sebastian sagt:

    Bin heute mit dem Rad von der Otto-Brenner-Str. bis zum Niederwall gefahren.
    Ziemlich chaotisch.
    Die Radweg von der Otto Brenner vom Brenner Hotel kommend führt auf den „alten Radweg“ in die Ehlentruper.
    Dann sind mir 3 Autos aufgefallen die falsch in die Einbahnstraße gefahren sind. Eine hielt an, bemerkte den Fehler aber fuhr dann weiter falsch.
    In der Rohrteichstraße hab ich gesehen dass die Richtung der Einbahnstraße wechselte…
    Dann steht das Einbahnstraßenverbotsschild (das rote) und kurz danach kommen Verkehrsschilder die wieder suggerieren, dass es in beide Richtungen gefahren werden kann…
    auch als Radfahrer verwirrend.
    Alles zugeparkt mit Autos, überall können Türen aufgehen oder Personen zwischen den Autos auftauchen (bei Radfahrern nehmen Fußgänger weniger Rücksicht als bei Autos).
    Am Besten sollten die Planer nochmal in beide Richtungen durchfahren, Schilder korrigieren und sich überlegen in welche Richtung gefahren werden soll für Autos und die Parkplätze und die Anfahrten der Anwohner berücksichtigen. Große Umwege zu fahren macht auch keinen Sinn.
    Ansonsten find ich es gut, dass man versucht einen Radweg zu integrieren aber die Umsetzung ist schlecht

  14. Jack sagt:

    Mein erster Eindruck als Fahrradfahrer ist, dass sich die Situation durch die Maßnahmen deutlich verbessert hat. Vor allem durch den Ehlentruperweg als Vorfahrtsstraße ohne rechts vor links.

    Niemand, der gesund ist, ist auf ein Auto angewiesen.
    Für die wenigen Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen auf Autos angewiesen sind, soll es selbstverständlich immer genug Parkplätze geben. Bloß halt möglichst nicht auf der Fahrbahn, sondern in den Häusereinfahrten und Garagen.

    • Lemmy_7 sagt:

      Gehen wir davon aus, dass 90% der Menschen in der Lage wären, ihre Wege anders als mit dem Auto zurückzulegen. Dann verbleiben 10%, die auf ein Auto legitim angewiesen sind. Das Autofahren für diese Personengruppe wäre wesentlich angenehmer, wenn die restlichen 90% nicht Auto fahren würden. Auch gäbe es genug Parkplätze, wenn nicht alle ein Auto haben, das sie irgendwo abstellen müssen.

      Das Problem ist aber, dass sich 90% der Menschen zu den 10% zählen, die ohne Auto nicht leben können… Die Leute verstehen nicht, dass weniger Autos das Autofahren für alle angenehmer machen. Mehr Platz für’s Fahrrad bedeutet auch weniger Autos auf den Straßen. Eigentlich sollten sie sich dafür einsetzen, dass mehr für den Radverkehr getan wird.

  15. Lemmy_7 sagt:

    Die Vorfahrtregelung ist sehr gut. Was noch nicht so toll ist, ist dass man häufig noch durch parkende KFZ ausgebremst wird, wenn einem ein KFZ entgegenkommt. Das liegt aber zum Teil auch an Falschparkern und ich gehe davon aus, dass sich das noch einstellen wird. Nicht so toll fand ich die Reißzwecken auf der Fahrbahn, aber das wurde ja zum Glück schnell wieder behoben. Alles in allem bisher für den Radverkehr ein durchaus positives Projekt!

    Was die Einbahnstraßenregelung angeht, so kann ich nachvollziehen, dass dies für einige Anwohnende kompliziert, chaotisch und nicht sonderlich zielführend wirkt. Hier kann man bestimmt noch verbessern. Ich bin gespannt auf die Umsetzung der Diagonalsperren, vielleicht funktioniert dieses Konzept ja noch besser.

  16. Der Anwohner, der Rad und Auto fährt sagt:

    Vorweg: Immer noch finde ich die Idee der Fahrradstraße gut…

    Nur die Umsetzung ist wenig gelungen…

    Wie auch im Hinblick auf die Zufahrt des MoBiel-Geländes am Ehlentruper Weg, ist auch die Zufahrt zu den Parkplätzen auf dem Gerichtsgrundstück von der Einbahnstraßen-Regelung ausgenommen.
    Kann so sein, komisch trotzdem.

    Das nun alle Autos, die über die Tunerstraße aus der Innenstadt rausschleichen, über die Jüngststraße fahren, sodass es sich da staut, ist ebenfalls nicht gelungen..

    Und wenn ich abends um 21.00 Uhr mit dem Auto nach Hause komme und einen Parkplatz in der Jüngststraße suche,
    kurve, suche und fahre ich aufgrund der neuen Einbahnstraßen im Kreis.
    Knapp 25 Minuten und über 6(!) km später habe ich einen Parkplatz gefunden, weil gerade ein anders Auto wegfuhr.
    Aufgefallen dabei ist mir, dass rund 1/3 aller im Viertel zu dieser Zeit parkenden Autos kein Bielefelder Nummernschild haben. Weil das Parken im Wohngebiet billiger ist als im Parkhaus und bequemer als ÖPNV und Park&Ride…

    Also bitte liebe Politiker, liebe Entscheider:
    Wir sind Anwohner, haben hier zum Teil Immobilien gekauft, wollen und werden hier wohnen.
    Dafür zahlen wir Steuern an diese Stadt, nicht wenig!
    Es müssen gleichberechtigte Lösungen gefunden werden, das Miteinander und die gegenseitige Rücksicht gestärkt werden.
    Die Reiszwecken und verbogene Scheibenwischer an parkenden Autos zeigen doch nach 5 Tagen traurig deutlich, dass es so wie es jetzt umgesetzt wurde, nicht funktionieren wird.

    • Nummer 74 sagt:

      “Weil das Parken im Wohngebiet billiger ist als im Parkhaus und bequemer als ÖPNV und Park&Ride…”

      Das ist eben das Problem mit dem wir hier alle kämpfen. Und wenn ich ihren Frust auch persönlich absolut nachvollziehen kann (hier wars nämlich vorher ähnlich) wird sich daran nichts ändern, wenn wir nicht die Verkehrsregeln anpassen und kostenlose Parkplätze mindestens in der Innenstadt beseitigen (beziehungsweise halt dort, wo wir ein Problem mit zu vielen geparkten Autos haben).

      Sie sollten sich zusammen mit ihren Nachbarn dafür einsetzen, dass auch ihr Viertel nur noch Anwohnerparkplätze und einige Ladezonen für Lieferanten etc. bekommt. Sie lesen hier ja mit, Sie sehen ja dass manche es als ihr natürliches Recht ansehen überall kostenlos parken zu können, am Besten halt direkt vor der Tür.

      Ich will das gar nicht moralisch bewerten, aber die Platzverhältnisse sind eben so dass wir dieses Recht nicht mehr jedem jederzeit und überall zugestehen können.

      Und ja, wir müssen dabei auch manche Ausnahme machen. Ich lese hier gelegentlich Leute schimpfen, dass das Krankenhauspersonal ja auch Parkplätze wegnimmt und denke mir dabei spontan: das Klatschen von den Balkonen ist also mittlerweile verhallt und vergessen.

    • Kopfschüttler sagt:

      “Aufgefallen dabei ist mir, dass rund 1/3 aller im Viertel zu dieser Zeit parkenden Autos kein Bielefelder Nummernschild haben. Weil das Parken im Wohngebiet billiger ist als im Parkhaus und bequemer als ÖPNV und Park&Ride…”

      Sie haben aber schon einmal etwas von Dienstwagen gehört, oder? Die werden i.d.R. am Sitz des Arbeitgebers zugelassen und sind in besseren Wohnvierteln recht häufig zu finden. Meine Frau fährt z.B. ein Münchener Kennzeichen, ich eines aus Gütersloh und doch parken wir jeden Abend hier im Viertel.

      • Nummer 74 sagt:

        Tja, aber der Platz reicht halt nicht um pro Haushalt 2 oder noch mehr Autos hier im Viertel unterzubringen, direkt am Bordstein. Selbst wenn wir alles rückgängig machen würden. Da können wir uns viel streiten, aber der Platz wird halt nicht mehr.

        Sie haben vermutlich keinen eigenen Stellplatz oder eine Garage; die mietbaren sind hier im Viertel auch schon seit Jahren knapp, eben weil es am Bordstein auch schon seit Jahren knapp ist. Wenn Sie da was kriegen können würde ich zugreifen, eine andere Lösung wird es wahrscheinlich so schnell nicht geben.

        Ich kann ihnen sonst noch empfehlen sich so einen aufgemotzten Tretroller in den Kofferraum zu legen. Wenn Sie dann weiter von ihrem Ziel entfernt parken müssen, legen Sie die letzten Meter weitaus schneller zurück. Da gibt es auch durchaus Modelle die nicht wie Kinderspielzeuge aussehen.

        Glauben Sie mir ruhig, ich hab lange genug in einer Metropole gewohnt mit viel schlimmeren Verkehrs- und Parkraumsorgen als Bielefeld – also als ich hier wegging. Mittlerweile ist das Viertel hier Abends genauso zugeparkt wie mein Viertel dort zuletzt.

        • Kopfschüttler sagt:

          Danke für die sicherlich wohlmeinenden Ratschläge. Sie zu befolgen würde aber bedeuten, dass ich mit mit der Situation abfinde und arrangiere. Und das wird nicht passieren.
          Es war mehr als genug Platz für alle vorhanden. Die Auswirkungen auf die Nebenstraßen im Viertel sind direkte Folgen dieser fahrradverblendeten, unsinnigen Verkehrspolitik. Sicherlich hat sich die Wohnsituation für die wenigen direkten Anwohner des Ehlentruper Wegs und der Rohrteichstraße, die entweder kein Auto oder einen eigenen Stellplatz, verkehrsgünstig durch eine Nebenstraße zu erreichen, besitzen, verbessert. Es herrscht Ruhe und der Durchgangsverkehr bleibt draußen. Natürlich ist es für die wenigen Fahrradfahrer, die diese Straße nutzen schön und sicher. Leider geht dieser Gewinn für wenige jedoch massiv auf Kosten der überwiegenden Mehrheit, vor allem in den angrenzenden Straßen. Denn dort ist nun der Anwohnerdurchgangsverkehr extrem erstarkt, es herrscht ein Parkchaos, wie man es in Bielefeld nicht kannte und wie es in Bielefeld auch nicht nötig wäre, wenn die politisch-grüne Brille mal wieder abgesetzt und mit Augenmaß und Blick auf die Verhältnismäßigkeit gehandelt werden würde statt auf Basis ideologischer Verblendung.
          Ich setze hier vor allem darauf, dass es noch ausreichend Menschen im Viertel gibt, die klaren Verstandes sind und sich gegen diese Gängelei gemeinsam zur Wehr setzen, sowie auf Richter, die ohne grüne Brille durchs Leben gehen und die Stadt Bielefeld dazu zwingen, mit Vernunft zu handeln und diesen Unsinn zurückzubauen.

          • Nummer 74 sagt:

            Okay, dann passen Sie sich eben nicht an die veränderten Bedingungen an. Wenn Sie meinen dass das die erfolgreichere Strategie ist…

            Und ja, Sie haben Recht – unser Haushalt hat ein (1) Auto und einen eigenen Stellplatz auf dem Grundstück dafür.

            Anders geht es hier auch nicht, die Gründe haben wir ja zur Genüge diskutiert. Man erwartet doch auch nicht in der Bielefelder Kerninnenstadt sein Auto überall kostenlos abstellen zu können. Man kalkuliert einen längeren Weg zum Parkplatz ein, oder Kosten fürs Parkhaus, oder man bewegt sich ohne Auto in die Innenstadt.

            Bielefeld wächst. Die Zahl der Autobesitzer wächst auch. Die Breite unserer Strassen wächst aber leider nicht mit. Völlig ideologiefrei sollte jeder sehen können was passiert, wenn eine Population auf begrenztem Raum beständig wächst: der Platz wird knapp.

            Das ist weder grün noch braun, das ist einfachste Logik.

  17. Bastian sagt:

    Ich bin froh das der Versuch jetzt endlich gestartet ist, und es sind auch schon Verbesserungen spürbar. Allerdings ist es in den Abschnitt Prießallee – Teutoburger Straße durch (falsch) parkende Autos immer noch sehr eng. Hier habe ich mir mehr erwartet. Ich hoffe das sich dies in nächster Zeit noch verbessert.

    Schlimm finde ich den Tonfall und die Art & Weise wie hier teilweise “diskutiert” wird. Vielleicht vor dem Posten einmal überlegen ob man es auf die selbe Art auch seinen Nachbarn ins Gesicht sagen würden. Schließlich reden hier zu 90% Menschen aus dem Viertel miteinander.

  18. Anwohner EW sagt:

    Erst wenn der letzte Autofahrer aus den Städten vertrieben ist, die letzten öffentlichen Parkplätze in den Städten verschwunden sind, der letzte Einzelhandelsladen geschlossen wurde und die letzte Autofabrik ins Ausland abgewandert ist, werden die Radfahrer merken, dass sie nicht den Stein der Weisen gefunden haben und nicht die Krone der Schöpfung sind und das Leben in den Städten Scheisse geworden ist.

    Die richtige Verkehrswende ist ein miteinander, kein gegeneinander, mit gegenseitiger Vorsicht und Rücksichtnahme und Verständnis füreinander.

  19. Anwohner EW sagt:

    Ich wäre noch für eine dritte Testphase: Das Zeichen 250 der StVO “Durchfahrt verboten” am Anfang und Ende der Fahrradstraße(n) mit dem Zusatz “Radfahrer, Anwohner und Lieferverkehr frei” anbringen, ebenso an den Zufahrtsstraßen zu den Fahrradstraßen. Die Einhaltung dieser Regelung konsequent durch Polizei bzw. Ordnungsamt kontrollieren. Bei konsequenter Kontrolle und sich dadurch einstellender (überwiegender) Befolgung dieser Regelung Unterbindung des Durchgangsverkehrs auf den Fahrradstraßen sowie den Seitenstraßen des Viertels, Erleichterung der Parkplatzsuche, Befahrbarkeit der Straßen durch Lieferdienste, Handwerker und Taxis.

  20. Anwohner EW sagt:

    Kleiner Nachklapp: Der charmante Nebeneffekt dabei ist, wer nicht zu dem zugelassenen Personenkreis gehört, zahlt auch an Stellen, an denen das Parken erlaubt ist, mindestens 55 €, über drei Stunden 70 €.

    Das Durchfahren trotz Verbots des Verkehrsbereichs mit Motorrad oder Pkw kostet 50 €, Pkw mit Anhänger, Wohnmobil oder Bus (Kfz bis 3,5 t) kostet 55 €, mit Kfz über 3,5 t (hallo SUV´s) kostet 100 €.

  21. So gesehen. . . sagt:

    Hübschhässlich diese Fahrradbügel, die heute montiert wurden. Wer braucht die eigentlich? Bin gespannt. Und: wer hat eigentlich die Standorte ausgewählt? Die sind so bescheuert gewählt, dass der wöchentliche Kehrwagen dort niemals Dreck und Laub aufkehren kann. Werden den Anwohnern jetzt die Gebühren erlassen?
    Apropos Gebühren. Ich hab noch nicht einen Menschen vom Ordnungsamt gesehen, der Tickets für Falschparker schreibt. Diese werden immer dreister. Nicht nur, dass seit Aufstellen der Parkverbotsschilder weiterhin dort geparkt wird. Es gibt Anwohner, die nicht nur gebührenfrei falsch parken, sondern auch noch wenden und den Ehlentruper Weg in die falsche Fahrtrichtung verlassen.

    Mit Verlaub, man fühlt sich verhohnepiepelt wenn man sich an die Regeln hält.

    “Falschparken ist kein Kavaliersdelikt, sondern gefährdet Menschen, die mit Fahrrad, Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen unterwegs sind”, kso die Umwelthilfe zu einem Urteil zum Fotografieren von Falschparkenden. “Die Behörden sollten nicht gegen zivilgesellschaftliches Engagement vorgehen, sondern konsequent Maßnahmen gegen zugeparkte Fuß- und Radwege, Falschparken vor abgesenkten Bordsteinen oder in Kreuzungsbereichen ergreifen.”

    Also liebe Leute vom Ordnungsamt. Schwingt euch auf’s Rad und schreibt Tickets. Da kommt ganz schön was in die Kasse. Mit dem Geld könnte man die Fahrradstraße aufhübschen. Dann haben auch die was davon, die ständig über den Verkehrsversuch meckern. Und sogar die, die sich an keine Regel halten.

  22. Anwohner EW sagt:

    Die, die über den Verkehrsversuch (der kein Versuch, sondern dauerhafte Maßnahme ist) “meckern”, sind betroffene Anwohner, die mehr oder weniger konstruktive Kritik üben, da ihr seit Jahrzehnten bestehendes Umfeld drastisch eingeschränkt und umgebaut wurde. Ein Umfeld, deretwegen sicherlich etliche Anwohner genau in die betroffenen Straßen gezogen sind.
    Und die Einschränkungen bzw. der Umbau, der dazu führte, dient im Wesentlichen nicht den Anwohnern, sondern fast ausschließlich dem Fahrrad fahrenden Durchgangsverkehr von außerhalb, wobei die Fahrradfahrenden weiterhin ihre nicht genutzten Kfz in ihren Wohnvierteln fröhlich pfeifend abstellen können bzw. ihre Viertel mit ihrem Kfz, sollten sie es doch einmal wozu auch immer brauchen, in jede gewünschte Richtung verlassen können.

  23. Douze sagt:

    Wann hört das eigentlich endlich mal auf, daß der Autoverkehr von der Otto-Brenner-Straße kommend in den Ehlentruper Weg einfährt und widerrechtlich ( Schild VZ 267 Einfahrt verboten ) durch die Fahrradstraße fährt, um dann an der Kuhlo-Sporthalle zu parken? Ich habe mich heute, am Sonntag, schon auf der Fahrradstraße stadteinwärts breit gemacht und wurde von hinten mit geringstem Abstand und überhöhter Geschwindigkeit von einem vollbesetzen Kombi überholt. Hier gehört eine Sperre platziert, damit der Autoverkehr in Fahrtrichtung Priessallee nicht einfahren, aber in Richtung Otto-Brenner-Straße ausfahren kann. Sicherlich kann ich Anzeige gegen den Fahrer erstatten, die dann in den Tiefen der Bürokratie ohne nenneswerte Strafe versickert. Widerrechtliches Verhalten kommt vom Verkehrsteilnehmer, aber die Verkehrsexperten der Stadt Bielefeld schafften den Rahmen dafür.
    Die Stadt Bielefeld hat – mal wieder – eine gut gemeinte, aber grauenvoll umgesetzte Variante für den Fahrradverkehr geschaffen. Außer Schilder aufstellen und Parkplätze zu reduzieren wurde für den Radverkehr nichts nennenwertes gestaltet. Auch die Überquerungen der Querstraßen Priessallee, Teutoburger und August-Bebel-Straße sind genauso gefährlich und schlecht wie vorher. Wo bleiben die Versprechen, hier für verbesserte Überquerungen zu sorgen?

    • Kopfschüttler sagt:

      “Ich habe mich heute, am Sonntag, schon auf der Fahrradstraße stadteinwärts breit gemacht”

      Früher nannte man so etwas mal Nötigung und man wurde dafür bestraft. Heute stellt man Schilder auf und legitimiert asoziales Verhalten, so lange es die radelnden Weltverbesserer sind, die da nötigen und provozieren. Und genau aus diesem Grund bin ich gegen die Fahrradstraße. Weil wir Menschen wie Ihnen nicht auch noch suggerieren dürfen, dass sie im Recht sind.

      Hier war ein funktionierendes Stadtviertel, mit erreichbarem Gewerbe, problemloser Anfahrt und Parkmöglichkeit für Anwohner sowie mehr als ausreichenden Rad- und Fußwegen. Ohne jegliche Not und ohne Konzept, Sinn und Verstand wurde dieses funktionierende Viertel bewusst zerstört, um einigen wenigen Fahrradfanatikern eine Straße zu bieten.
      Das Ergebnis: Kampfradler, die Nötigung andere Verkehrsteilnehmer als probates Mittel betrachten, verzweifelte Anwohner, die nicht zu ihren Häusern kommen, leere Geschäfte, Gastronomie und Praxen, weil die Kunden ausbleiben, völlig zugeparkte Wohnstraßen und ganz nebenbei eine extreme Mehrbelastung der Atemluft. Wenn 250 Autos durch diesen Irrsinn gezwungen sind, täglich 500 Meter Umweg zu fahren, macht das am Tag 125 Kilometer.Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 6 Litern Kraftstoff werden also ca. 2740 Liter Benzin und Diesel jedes Jahr unnötig verbrannt, und zwar in den Wohnstraßen neben dem Ehlentruper Weg, damit einige wenige Fahradfahrer nebeneinander herfahren können. Ein Bärendienst für die Umwelt, liebe Fahrradterroristen, den ihr nicht einmal durch 365 Tage Kampfradeln ausgleichen könnt. Denn auch wenn ihr euch das noch so sehr wünscht, die Autos werden nicht verschwinden.

      Ach übrigens, Douze, von der Otto Brenner Straße darf man in den Ehlentruper Weg einfahren. Einbahnstraße ist erst ab der Harrogate Allee und dann nur für sehr wenige Meter. Nötigen Sie mich auf einem Abschnitt, den ich mit meinem Auto korrekt befahre in der von Ihnen beschriebenen Form hole ich Sie vom Fahrrad und halte Sie so lange fest, bis die Polizei ihre Personalien und meine Strafanzeige aufgenommen hat.

      • Douze sagt:

        … widerrechtlich ( Schild VZ 267 Einfahrt verboten ) durch die Fahrradstraße…
        Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

      • Nummer 74 sagt:

        Herr “Kopfschüttler”, wissen Sie… ich hab mich früher auch aufgeregt, wenn auf der benannten Passage der Radweg seitlich ignoriert und die Strasse genutzt wurde. Aber jetzt ist es halt auch auf dem Abschnitt die neue Regelung, dass Fahrräder dort Vorrang haben und Sie mit dem Auto die zweite Geige spielen.

        Das wird Ihnen dann auch die Rennleitung erklären, wenn Sie die vermeintliche Nötigung durch Radfahrer anzeigen wollen – also glauben Sie ruhig nicht mir, überzeugen Sie sich selbst. Seien Sie nur vorsichtig, schnell könnten die Positionen vertauscht und Sie der Nötigende sein.

        Von der rechtlichen Lage unabhängig möchte ich Ihnen noch folgendes Feedback geben:

        Wenn Sie Zeit haben für eine Anzeige auf die Polizei zu warten, dann haben Sie ganz sicher auch Zeit einige Meter mal 20km/h statt 30km/h zu fahren. So schnell kommt nämlich kein Streifenwagen, selbst wenn da ein Bezirksbüro an der Otto-Brenner ist.

        • Kopfschüttler sagt:

          Galuben Sie lieber mir, Nr. 74, ich kann normales Benutzen der Straße von absichtlicher Provokation unterscheiden. Und Polizisten und Juristen können das glücklicherweise auch, vor allem, wenn sie von meiner Dashcam einen eindeutigen Beweis bekommen.

          Und ansonsten geht es nicht um die Zeit, es geht ums Prinzip. Das Fahrrad hat als Verkehrsmittel ausgedient. Es ist nur noch ein Verkehrshindernis. All jene, die hier das Fahrrad zum Fahrzeug der Zukunft erklären scheinen im Geschichtsunterricht geschlafen zu haben. Die Stadt Bielefeld ist, wie nahezu alle Städte in der zivilisierten Welt, auf das Auto ausgerichtet. Die Werte der älteren und größtenteils gut situierten Mitbürger sind gepflegte Immobilien, die mit repräsentativen Automobilen erreicht werden können. Und nicht Breite Straßen, die von Hippies und Ökos auf Fahrrädern benutzt werden. Dass Sie dafür kein Verständnis aufbringen wundert mich nicht, wenn ich unterstelle, dass Nr. 74 Ihre Hausnummer am Ehlentruper Weg ist.

          Ich habe mir übrigens mal die Mühe gemacht, zu zählen. An einem Werktag, tagsüber bei bestem Wetter. Es haben mehr Autos die Einbahnstraße falsch herum benutzt als insgesamt Fahrräder unterwegs waren. Dazu kommen noch die Autos, die regulär die Straße benutzen. Und die sind auf Grund der unsinnigen Verkehrsregelung bereits deutlich weniger geworden als zuvor. Unter dem Strich bedeutet das nicht mehr und nicht weniger, als dass diese Fahrradstraße vollkommen sinnlos ist. Sie ist lediglich ein Prestigeprojekt von Frau Dr. Niebel, die weder an dieser Straße wohnen noch arbeiten muss sowie der feuchte Traum einiger weniger Ökophantasten. Und so etwas brauchen wir nicht. Wenn die Damen und Herren Radfahrer so viel Angst vorm Autoverkehr haben, dann sollen sie eben den Bus nehmen oder ins Umland ziehen, wo weniger Verkehr herrscht aber nicht die städtische Infrastruktur für ihre Spinnerei sinnlos zerstören.

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