ein Projekt der Stadt Bielefeld

Wir arbeiten weiter …

Bei der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Mitte am 09.06.2022 werden Beschlüsse hinsichtlich einer künftigen Verkehrsführung in der Fahrradstraße gefasst. Zwei Varianten werden voraussichtlich nach den Sommerferien testweise erprobt. Wir haben die Aufgabe von der Politik erhalten, zwei Alternativen und weitere Gestaltungsmöglichkeiten für eine Beschlussvorlage zu erarbeiten. Außerdem sitzen wir gerade an einem umfangreichen Antrag, um Fördergelder für das Projekt zu beantragen.

Klingt einfach? Ist aber eine sehr komplexe Angelegenheit. Wie das konkret aussieht, werden wir Ihnen im nächsten Beitrag für die Homepage erläutern.

Kommentare

  1. Ulrike Sandmeyer sagt:

    Liebes Fahrradstraßenplanungsteam,
    als Radfahrerin begrüße ich die Einrichtung der „Fahrradstraße“ grundsätzlich sehr, doch habe ich auch einige kritische Anmerkungen, die sicher nicht neu für Sie sind und die sich auf den Bereich Niederwall/ Teutoburger Straße beziehen.
    Ich bin in der Rohrteichstraße/Karlstraße aufgewachsen. Damals in den 60 er und 70 er Jahren war dort deutlich mehr an Verkehr ( Autofahrer und Fußgänger) los. Jetzt empfinde ich es fast schon als zu ruhig und zwar in Bezug auf die Geschäfte. Die Pollervariante finde ich schon rein optisch als hinderlich für die Durchfahrt. Man fragt sich im Bereich Gerichtstraße in Richting August-Bebelstraße, ob da überhaupt noch was kommt. Das ist schade für die Geschäfte, z. B. für die Buchhandlung, die gerade neu eingezogen ist und sich am neuen Standort etablieren möchte. Hier wünschte ich mir Gelegenheit zum Parken vor dem Geschäft für ältere Kunden ( keine Dauerparkplätze für Anwohner) und eine einfachere Streckenführung zu den größeren Straßen. Die Nebenstraßen z. B. Karlstraße , Bielstein und Alsenstraße könnten als
    verkehrsberuhigte Straßen geführt werden, denn sie sind jetzt in der Gefahr als (schnelle) Durchfahrtsstraßen degradiert zu werden.
    Für mich lebt diese Straße gerade vom Geschäfts- und Künstlerleben und ich bitte Sie hier zu berücksichtigen, dass nicht alle Bevölkerungsgruppen mit dem Rad unterwegs sein können. Ein weiterer Punkt ist der Begriff Fahrradschnellstraße, der in den Medien oft genutzt wird. Widerspricht das nicht der Leben-, Wohn- und Geschäftskultur der Straße? Auch unter den Radfahrern gibt es egoistische und jeglichen Regeln trotzende Individuen, die andere Verkehrsteilnehmer gefährden.
    Ein weiterer Punkt ist die Begrünung. Hier möchte ich Sie bitten zu prüfen, ob Parkbuchten nicht dadurch aufgelockert werden können und Bäume evtl. Poller ersetzen können, um das Stadtklima zu verbessern.
    Ich bitte Sie also nicht nur die Radfahrer im Blick zu haben und die Durchsetzung Ihres Projektes, sondern den gewachsenen Charakter des Viertels zu erhalten und davon ausgehend am Klimaschutz zu arbeiten.
    Mit freundlichen Grüßen
    U. Sandmeyer

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Ansprechpartner:innen Projektleitung

Amt für Verkehr | 660.2
Abteilung Mobilitätsplanung

Technisches Rathaus
August-Bebel-Str. 92, 33602 Bielefeld

info@fahrradstrasse-bi.de

Dr. Nora Anna Niebel
Projektleiterin

   0521 51-8223
   Nora.Niebel@bielefeld.de

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