Pressemitteilung vom 29.05.2024
Um auf ein rücksichtsvolles und konfliktfreies Miteinander auf gemeinsamen Flächen von Fuß- und Radverkehr aufmerksam zu machen, läuft derzeitig eine Kampagne vom Amt für Verkehr der Stadt Bielefeld. Mit bunten Plakaten und CityCards werden die Bürger*innen zu mehr Rücksichtnahme und gegenseitiger Achtung aufgerufen.
Auf gemeinsamen Rad- und Fußwegen kommen sich die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmenden schnell mal in die Quere. Hier und da sind die Wege zu eng, die Radfahrenden zu schnell oder zu Fuß Gehende zu unaufmerksam. Konflikte entstehen schnell dort, wo unterschiedliche Interessen und Ziele aufeinandertreffen. Auf Wegen, die sowohl im Alltagsverkehr als auch im Freizeitverkehr, für den Weg zur Arbeit genauso wie für den Erholungsspaziergang oder die tägliche Joggingroute genutzt werden. Dort, wo Radfahrende und zu Fuß Gehende aufeinandertreffen, kann aus einer Unachtsamkeit schnell eine Gefahrensituation entstehen. Die Kampagne möchte an die Verkehrsteilnehmenden appelieren, um mehr gegenseitige Rücksichtnahme und Begegnungen auf Augenhöhe zu schaffen. Nicht auf allen Verkehrsflächen ist eine Trennung der Geh- und Radwege umsetzbar, vorwiegend weil die notwendigen Breiten für eine getrennte Führung nicht ausreichen. Hier ist man daher auf ein gemeinschaftliches Miteinander angewiesen.
Die Kampagne, die am Samstag den 25. Mai mit einem kleinen Aktionsstand im Lutter-Grünzug an der Brückenstraße eingeleitet wurde, ist eine der ersten Maßnahmen aus der Fußverkehrsstrategie. Die verschiedenen Plakatmotive werden nach und nach an verschiedenen Orten in Bielefeld sichtbar werden, auch weitere Aktionen sind vorgesehen. Weitere Informationen bietet darüber hinaus die Homepage www.bielefeld.de/miteinanderunterwegs.

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